Es ist schon ein wenig her, doch ich weiß es noch wie heut´.
Dass ich damals fortging, ich hab es nicht bereut.
Diese Welt, sie macht mich krank, all die Lügen, Heuchelei.
Als ob es einen Erlöser gäbe und Religion die Antwort sei.
Ich halte nichts davon, den Kopf nur einzuziehen.
Doch ich wollte fort von hier, weil es mir richtig schien.

Es war ein langer Weg, doch ich bin ihn gegangen ohne zurück zu sehen.
Es bleibt in meinem Kopf, es sind Erinnerungen, die nie verloren gehen.
Und während Welten bersten und Glaube zu Dreck und Staub zerfällt,
werden wir alle neu geboren, in einer kalten, dunklen, schwarzen Welt.

Es ist der Schrei nach Gott, den nun das Eis erstickt.

Warum bist du nicht wie ich, warum kannst du es nicht sehen,
Dass man dich belogen hat? Weil wir allein am Ende stehen.
Warum ist dein Weg so schwer, wenn du keinen Hirten hast?
Ist es denn ein besserer Weg, wenn die Welt wird dir zur Last?
Auferlegt von Gottes Hand und schwachem Fleisch genannt.
Sind die Hirten auch noch falsch, haben dich in ihrer Hand.

Warum rufst du Gott noch an, wenn er dich nicht hören will?
Auf die Knie fällst du dann, doch im Herzen bleibt es still.
Und das Eis in deiner Seele macht dir nun das Atmen schwer.
Am Ende stehst du ganz allein, deinen Gott siehst du nicht mehr.

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